Seit 31 Jahren Treffpunkt der Fernwärmebranche: Dresden lädt wieder zum Kolloquium
Das Dresdner Fernwärme-Kolloquium gibt es in diesem Jahr zum 31. Mal – und es ist über die Jahre zu einem der Termine geworden, an dem sich ablesen lässt, wo die Fernwärme in Deutschland gerade steht. In diesem Jahr trifft die Veranstaltung auf eine Branche mitten im Umbruch: Die kommunale Wärmeplanung ist in vielen Städten beschlossen, erste Transformationspläne liegen vor, und die Frage lautet nun, wie sich daraus reale Bauprojekte, Netzausbau und Finanzierungskonzepte entwickeln. Entsprechend praxisnah ist das Programm angelegt. Es geht um die energiepolitischen Rahmenbedingungen von KWKG bis Gebäudeenergiegesetz, um den aktuellen Rechtsrahmen mit der Novelle der AVBFernwärmeV und der Wärmelieferverordnung, und um den Stand der kommunalen Wärme- und Transformationspläne. Wer bereits an grüner Fernwärmeerzeugung arbeitet, bekommt Einblicke aus ersten Großprojekten, und wer sich mit Finanzierung, Investitionsoptimierung oder beschleunigten Genehmigungsverfahren beschäftigt, findet dazu eigene Programmpunkte. Auch Digitalisierung und Betriebsoptimierung als Effizienzhebel im Fernwärmeprozess stehen auf der Agenda.
Was das Kolloquium seit drei Jahrzehnten ausmacht, ist neben dem Fachprogramm auch der Austausch drumherum: die begleitende Fachausstellung, in der Industrieunternehmen und fördernde AGFW-Mitglieder ihre Produkte zeigen, und die Abendveranstaltung, bei der sich viele Kontakte aus den Fluren in echte Gespräche verwandeln.
Veranstaltet wird das Kolloquium vom AGFW gemeinsam mit der TU Dresden und dem Institut IWFT, unterstützt von der DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH, den Stadtwerken Leipzig GmbH, der Netz Leipzig GmbH und der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG.
Hier finden Sie das diesjährige Programm.